Grabowski und Frey verlieren Auftaktkampf

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Jasmin Grabowski muss sich der Chinesin Xu mit Ippon geschlagen geben, Johannes Frey verliert zwei Sekunden vor Kampfende mit Waza-ari.

30.07.2021 von [Birgit Arendt]

Jasmin Grabowski begann gleich in der ersten halben Minute mit zwei Uchi-mata-Ansätzen, die jedoch nicht zu einer Wertung führten. Kurz vor Halbzeit im Kampf dann wieder ein Uchi-mata-Ansatz, den die Chinesin Shiyan Xu konterte und mit Ippon gewann. Damit scheidet Jasmin Grabowski aus dem Olympischen Turnier aus.

Johannes Frey auf der Olympischen Matte (Foto: Emanuelle di Feliciantonio/IJF)

Johannes Frey kämpfte in seinem ersten Kampf gegen Javad Mahjoub vom Flüchtlingsteam. Gegen den Asienmeister und Medaillengewinner auf der IJF-Tour kam Frey schwer zum Griff, nach 90 Sekunden erhielten beide für Greifen eine Strafe. Zwei Sekunden vor Schluss dann ein unglücklicher Wurfansatz von Johannes Frey, den Mahjoub geschickt nutzte, um nachzudrehen. Dafür bekam er einen Waza-ari, den Frey in den verbleibenden zwei Sekunden nicht mehr egalisieren konnte.

Damit schied auch er aus dem Wettkampf aus.

Bemerkenswert ist der Wettkampf von Teddy Riner. Sehr fokussiert begann der einzigartige Judoka des vergangenen Jahrzehnts, der seit der WM 2007 in Rio zehn Mal Weltmeister wurde und zweifacher Olympiasieger ist. Im Poolfinale musste er sich jedoch dem Russen Tamerlan Bashaev mit Waza-ari beugen. Er kämpft nun in der Trostrunde und hat die Chance auf Bronze, um mit dem gleichen Ergebnis wie zu seinen ersten Olympischen Spielen 2008 in Peking abzuschließen.

 

Fotos: Gabi Juan/EJU (Bild Grabowski) // Emanuelle di Feliciantonio/IJF (Bild Frey)